Aktiv trotz Depression
Aktiv trotz Depression

Steine auf dem Weg

 

 

Gleich vorab:

"Der folgende Bericht ist in keinem Fall gedacht, um Ärzte zu beschuldigen!"

Er soll als Auflistung von Mängeln gesehen werden, die entstehen durch übervolle Praxen und Personal das überladen ist von Bürokratie!

Auch wird an der Wiederherstellung der Gesundheit gespart und es gibt anscheinend genügend Ärzte, nur sind sie schlecht verteilt.

 

Nicht übersehen werden sollte der Umstand, dass Ärzte sich meist auf eine bezw. wenige Fachrichtungen spezialisieren müssen. Deshalb in meinem Fall die Unkenntnis psychischer Symptome wie sie bei einer schweren Depression auftreten.

Erst am Tag nach meinem Suizidversuch (der zum Glück misslungen ist) bekam ich eine Überweisung zum Facharzt.

 

Dort verschrieb mir eine angehende Ärztin , nachdem ich von meinen Problemen berichtet hatte ein Antidepressivum. Ihr Kommentar: "Ein gutes alterprobtes Mittel". Aufklärung über mein Problem gleich Null!"

Die Wirkung des guten alterprobten Mittels waren niederschmetternd, im wahrsten Sinn des Wortes. Die Miktionsprobleme verschlimmerten sich, meine Atmung wurde noch flacher, einschlafen war weiterhin nicht möglich, weiter leiden ohne Hoffnung auf Besserung.

 

Die Empfehlung einer Bekannten brachte die Wende. Sie empfahl mir "Remergil!"

Mit ihrem Tip ging ich erneut zum Neurologen. Nach meiner Frage ob er mir dieses Mittel empfehlen und auch verschreiben könne antwortete er: "Ziemlich teuer, aber probieren wir es mal!" Auf meine Frage welche Krankheit mich quält, bekam ich zur Antwort : "das wird schon wieder!" (wie hilfreich!)

Das Medikament war meine Rettung, denn schon nach der ersten Einnahme, konnte ich nach langer Zeit ein und durchschlafen.

Später hatte ich herausgefunden, dass  der Wirkstoff von Remergil "Mirtazapin"

ist, mit gleich guten Eigenschaften, geschmacksneutral und erheblich preisgünstiger als Remergil.

 

Beim kommenden Arztbesuch hatte ein junger Neurologe die Praxis übernommen. Einige Fragen musste ich beantworten und bekam ein Rezept. Etwas mehr hatte ich schon erwartet, ich konnte zwar durchschlafen aber trübe Gedanken und Sorgen über die Zukunft quälten mich noch immer. Ich musste selbst auf die Idee der Inanspruchnahme einer Therapie kommen.

In diversen Artikeln im Internet, habe ich  Antworten auf meine Fragen gefunden, sowie auch Informationen über Therapie-Möglichkeiten!

 

Für das naheliegende Therapie-Zentrum in Wiesloch interessierte ich mich und rief dort an. Eine Ärztin empfahl mir den Besuch der Tagesklinik und die Möglichkeit der Kostenübernahme für den Taxidienst, durch die Krankenkasse.

Das Therapieangebot empfand ich als gut und sehr hilfreich!

Deshalb möchte ich an dieser Stelle meinen Dank an das Team des PZN Wiesloch - Tagesklinik aussprechen!

 

Psychiatrisches Zentrum Nordbaden


 

 

Bitte wenden Sie sich künftig an:

Selbsthilfe- und Patientenberatung Rhein-Neckar gGmbH
Alte Eppelheimer Straße 38
69115 Heidelberg

Telefon: +49 (0) 6221 18 42 90
Telefax: +49 (0) 6221 16 13 31
E-mail:mailto:info@selbsthilfe-heidelberg.de

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